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Glasmalerei

Bei der eigentlichen Glasmalerei, dem Malen auf Glas, wird die Scheibe mit der  Schwarz-oder Buntlotfarbe bemalt. Sie kann sowohl deckend  wie auch lasierend  aufgebracht werden. Um eine dauerhafte Fixierung zu erreichen, werden die Gläser bei 610° C gebrannt. Vor dem Brand kann die Farbschicht mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet werden (kratzen, wischen und stupfen).

Zusätzlich werden Emailfarben und Silbergelb eingesetzt.

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Kunstglaserei - Bleiverglasung

Bei dieser Technik werden einzelne, nach Papierschablonen zugeschnittene Glasteile mit einem Profil aus Blei eingefasst und mit Zinn verlötet.

Die Bleiprofile ergeben in der Durchsicht schwarze Linien, die die eigentliche Zeichnung entstehen lassen.

In dieser uralten Technik lassen sich ohne Probleme auch zeitgenössisch gestaltete Kunstwerke erschaffen.

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Ätzung

Bei dieser Technik wird ein Überfangglas (mehrschichtiges Glas) mit Flusssäure tiefgeätzt. Auf der Scheibe werden die Stellen, welche die ursprüngliche Farbe behalten sollen, abgedeckt. An den freien Stellen trägt die Säure die obere Farbschicht ab.

Mit einer anderen Säure können Glasscheiben mattiert werden.

Sandmattierung

Durch das Sandstrahlen oder Mattätzen werden Bereiche der Glasscheibe mattiert.

Das Licht wird durch die solchermassen gestalteten Flächen "gestreut" und bringt das, an sich unsichtbare Glas zum Leuchten.

Glascollage

Durch das Aufbringen von farbigen Teilen mit speziellen Silikonen wird es möglich Glasmalereien ohne störende Bleilinien zu gestalten.

Mehrschichtiges Arbeiten ist möglich.

Betonverglasung

Bei dieser Technik werden 2.5 cm dicke Glasplatten mit dem Hammer zugehauen und in Beton gegossen.

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Verschmelzen -Fusing

Diese sehr alte und wieder entdeckte Technik erlaubt es mehrere Glasscheiben zu verschmelzen.

Um zwei Gläser vollständig zu verschmelzen, oder in eine Form fliessen zu lassen, wird der Brennofen auf ca. 800°C aufgeheizt. Gestalterisch bieten sich durch dieses Verfahren fast unendlich viele Möglichkeiten.

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Hitzeverformen

Die Eigenschaft, dass Glas keinen Schmelzpunkt, sondern eine Erweichungstemperatur hat, lässt sich nutzen, um Glasscheiben zu verformen.

Die Scheiben senken sich im Brennofen bei einer Temperatur von ca. 680°C. über oder in ein hitzebeständige Form ab.

Flache Scheiben werden gebogen.