Stilkunde
Romanik (10. bis 12. Jahrhundert)
Die romanische Glasmalerei
Die Fenster sind kleine, in dicke Mauern eingelassene Öffnungen. Um möglichst viel Licht in den Kirchenraum einfallen zu lassen, sind die Glasbilder in hellen Farben ausgeführt. Die figürlichen Darstellungen sind mit breiten Bordüren, die oft ein pflanzliches Muster aufweisen, umgeben. Zum Teil werden mehrere Randstreifen aneinandergereiht.
Flumser Madonna, um 1200, Landesmuseum Zürich
Architektur
Dieser Baustil verdankt seinen Namen den Rundbogen, Säulen und Gewölben, welche der römischen Architektur nachempfunden sind. Die romanische Baukunst brachte imposante Bauten hervor, deren Grundriss auf den der römischen Markthalle (Basilika) zurückgeht. Sie gleichen eher Festungen als Kirchen oder Klöstern. Es waren eigentliche "Gottesburgen" mit dicken Mauern, mächtigen Säulen und kleinen Rundbogenfenstern. Die Wände waren meistens mit biblischen Szenen und Heiligenlegenden bemalt. Auch die Fenster waren mit solchen Darstellungen oder mit geometrischen Ornamentverglasungen geschmückt.

Querschnitt durch die Abteikirche von Payern VD / 10. Jh.
| Über uns | Arbeitsbereiche | Techniken | Stilkunde | Heraldik |
t:+41 (0) 76 569 36 20 / info@glasmalereistettler.ch |
||||