Glasmalerei Stettler Bern
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Romanik
12. Jh.

Die Fenster sind kleine, in dicke Mauern eingelassene Öffnungen. Um möglichst viel Licht in den Kirchenraum einfallen zu lassen, sind die Glasbilder in hellen Farben ausgeführt.
Die figürlichen Darstellungen sind mit breiten Bordüren, die oft ein pflanzliches Muster aufweisen, umgeben.
Zum Teil werden mehrere Randstreifen aneinandergereiht.

Vier Merkmale romanischer Glasmalerei:

  • Es ist kaum räumliche Darstellung zu erkennen.
  • Die Darstellung der Gesichter entspricht einem Schema, das ohne nennenswerte Varianten immer wieder angewendet wird - egal ob es sich um den kleinen Jesusknaben oder dessen Mutter Maria handelt.
  • Die Konturbemalung der Gewänder folgt nicht unbedingt den darunter liegenden Körperformen. Sie wird ornamental vereinfacht.
  • Die Ausführung der Bemalung erweist sich bei näherem Betrachten als sehr sorgfältig. Sie wurde zum Teil durch Auskratzen nachbearbeitet.

 

   

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