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renaissance
16. Jahrhundert
zeitbild
Im Gegensatz zur
Gotik basiert die Kultur in der Renaissance auf Wissen und nicht auf
Glauben. Inspiration für die Künstler sind nicht mehr Gott und die Bibel,
sondern der Mensch und die Natur. Die Bewegung der Humanisten heben das
individuelle Gewissen über die Autorität von Papst und Kaiser. Aus dieser
Haltung heraus wird nördlich der Alpen die Reformationsbewegung geboren.
Dank der Entwicklung des Buchdruckes verbreiten sich diese Ideen in ganz
Europa. Die Malerei und die Bildhauerei lösen sich von der Architektur und
werden zu selbständigen Künsten. Besonders die Bildhauerkunst orientiert
sich an antiken Vorbildern.
architektur
Auch in der
Architektur werden die Formen der Antike übernommen. Die in die Höhe
strebende Bauweise der Gotik weicht einer Formensprache, die nun vor allem
die Horizontale betont. Besonders werden Treppen, Fensterreihen und Simse
betont. Aus den Spitzbogenfenstern werden zuerst Rundbogen- und später
simple Rechteckfenster. Die Pracht der Sakralbauten wird oft von
derjenigen der Bürgerpaläste reicher Kaufleute übertroffen.
Eine beliebte
Bauform für Kirchen ist der Zentralbau.
glasmalerei
der renaissance
Bild: Petersdom Rom
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