In
Beschreibungen der Schlacht von Laupen 1339
(Abbildung) sind erstmals Kreuze aus weissen
Stoffstreifen bezeugt, die als gemeinsames eidgenössisches
Erkennungszeichen auf Brust, Rücken, Schultern, Arme, Beine, Hüte oder
Waffen geheftet wurden. Ursprünglich wurde das Kreuz meist bis zum Rand
der Fahne durchgezogen.
Erst 1841 kamen die ersten eidgenössischen Fahnen mit dem uns vertrauten
Muster offiziell in Gebrauch. Noch Jahrzehnte sollte es jedoch dauern, bis
das Kreuz die heutige, ästhetisch ansprechende Form erhielt.
1889 wurde das weisse Kreuz im
roten Feld als Nationalwappen bestimmt, und seine Masse wurden festgelegt.
Die Balken sind um ein Sechstel länger als breit, und der Abstand zum
Fahnenrand ist auf allen Seiten gleich. Zudem ist die Form des Schweizer
Wappens quadratisch und nicht, wie die meisten anderen Staatsflaggen,
rechteckig.